ärenstarken Aufstiegsfavoriten

Am vergangenen Samstag reiste der SVN zum Auswärtsspiel nach Metternich. Nach der knappen Niederlage in der Vorwoche gegen Urmitz, erwartete die Insulaner in der Kaul mit dem FC Germania ein Spitzenteam der Liga. Metternich hatte die Saison mit vier Siegen aus vier Spielen begonnen. Neben den Langzeitverletzten musste Blues-Coach Robby Brace auf Christian Trapp und Niko Granic verzichten.

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FC Germania Metternich – SVN 3:1 (2:0)

Niederlage beim bärenstarken Aufstiegsfavoriten

Am vergangenen Samstag reiste der SVN zum Auswärtsspiel nach Metternich. Nach der knappen Niederlage in der Vorwoche gegen Urmitz, erwartete die Insulaner in der Kaul mit dem FC Germania ein Spitzenteam der Liga. Metternich hatte die Saison mit vier Siegen aus vier Spielen begonnen. Neben den Langzeitverletzten musste Blues-Coach Robby Brace auf Christian Trapp und Niko Granic verzichten.

Beide Mannschaften begannen mit Tempo, die klassische „Abtastphase“ entfiel. Dabei konnte der SVN das Spiel zunächst offen gestalten und ließ sich vom Favoriten nicht beirren. Eine Viertelstunde war absolviert, als die 36er fast sensationell in Führung gegangen wären. Fadi Sito hatte jedoch Pech, denn sein Torabschluss brachte nicht den gewünschten Erfolg. In der Folge drehten die Gastgeber auf. Metternich zeigte nun, wer Herr im Haus ist und rannte auf das Werther Gehäuse an. Chance um Chance erspielten sich die Germanen, eine Führung schien nur eine Frage der Zeit zu sein. Ein Blau-Weißer hatte allerdings etwas dagegen: Schlussmann Dennis Linde. Der SVN-Keeper hatte einen absoluten Sahnetag erwischt und zeigte eine Parade nach der anderen. So war es bezeichnend, dass ein Elfmeter herhalten musste, damit der FC doch das verdiente 1:0 markieren konnte. Ein Angreifer hatte im Sechzehner das lange Bein eines Werther Verteidigers gesucht und gefunden, ein Strafstoß der Kategorie „Kann man geben, muss man aber nicht“. Linde war gegen den sicheren Hoffmeyer ohne Abwehrmöglichkeit. Zu allem Überfluss fiel quasi mit dem Halbzeitpfiff das 2:0. Simek hatte den Treffer mit einem traumhaften Volley-Schuss besorgt.

In der zweiten Hälfte zeigte sich weiter das gleiche Bild wie im ersten Durchgang. Der SVN war durchweg engagiert und ergab sich keinesfalls kampflos seinem Schicksal. Wenn der FC Germania sein gefährliches Pressing aufzog, waren die Gäste von der Insel jedoch meist machtlos. Auf eine Angriffswelle folgte die nächste, nur durch Standardsituationen schafften die Werther hin und wieder Entlastung. Ein weiterer Treffer wollte vorerst aber nicht fallen, weil Linde weiterhin fantastisch hielt und sich Metternich selbst fahrlässig in der Chancenauswertung zeigte. SVN-Trainer Brace wechselte Karst und den wiedergenesenen Schmengler ein. Nach einer guten Stunde sorgte Metternich dann für die Vorentscheidung, wiederum durch Simek. Diesmal konnte er eine präzise Flanke per Kopf zum 3:0 verwerten. Dem Rückstand zum Trotz spielten die 36er weiterhin mit Herz und wurden belohnt: Sascha Nobel erzielte in Klaus-Fischer-Manier aus dem Liegen heraus den Ehrentreffer. Das 3:1 stellte zugleich den Endstand da.

Fazit: Der Sieg von Metternich ist als verdient anzuerkennen. Wenn die Germanen ihre Form beibehalten können, werden sie in der Bezirksliga Mitte sicherlich mehr als nur ein Wörtchen um den Aufstieg mitreden. Der SVN muss seine weiteren Punkte gegen Mannschaften sammeln, die in Schlagdistanz liegen. Vielleicht gelingt aber auch, ähnlich wie gegen Andernach, eine kleine Überraschung, wenn am kommenden Sonntag der Tabellendritte aus Höhr-Grenzhausen auf der Südspitze gastiert. Anstoß ist wie gewohnt um 14:30 Uhr.