Erste Mannschaft sichert sich Punkt gegen Vallendar – „Zwote“ fährt 3:1-Sieg gegen Arenberg ein

Am Wochenende stand ein Heimspielsonntag für den SVN auf dem Programm. Zuvor gastierte die Dritte Mannschaft am Freitag schon beim JSG-Partner FC Arzheim. Aufgrund von Chancenwucher gelang es den Gästen von der Insel nicht, ihre frühe Führung auszubauen – im Gegenteil: Die Hausherren drehten die Partie sogar mit einer effizienteren Chancenauswertung zu ihren Gunsten und so mussten die Blau-Weißen hinten raus zufrieden sein, dass Sascha Nobel in der Nachspielzeit mit einer direkt verwandelten Ecke noch einen Zähler für seine Farben sichern konnte. Mit diesem Ergebnis rangiert die Elf von Ralf Rau und Thorsten „Gütschow“ Groß weiterhin auf einem sehr guten sechsten Tabellenplatz in der Kreisliga D. Am Sonntagmorgen machte die „Zwote“ den Auftakt. Gegen den TuS Arenberg konnte das Trainer-Trio Stein, Gerstenberg und Muth auf eine erfreulich starke Personaldecke zurückgreifen. Von Beginn an war der SVN das spielbestimmende Team. Nicolai Rau traf nach einem Standard per Kopf früh die Latte. Dann zog Lars Johannsen einen Elfmeter für die Sechsunddreißiger, welchen Phillip Spicher zur viel umjubelten Führung verwandelte. Im Anschluss war wieder Rau per Kopf nach einem Eckball von Matthes Stein zur Stelle, machte es besser als zuvor und netzte mit einer Flugeinlage zum 2:0 ein. Vor der Pause gelang ihm nach sehenswerter Ballannahme gar noch das dritte SVN-Tor. In der zweiten Halbzeit verflachte die Partie auf mittlerweile schwierigem Geläuf etwas. Die Blau-Weißen verpassten es, in zwei 2-gegen-1-Situationen das 4:0 zu erzielen. So kamen die Gäste am Ende mit einer sehenswerten Direktabnahme noch zum Ehrentreffer, mehr war gegen eine an diesem Tag starke Werther Mannschaft und eine gut sortierte Abwehr um Kapitän Jannick Schemmer aber nicht zu holen.

Nachmittags empfing die Erste Mannschaft den SC Vallendar zum Nachbarschaftsduell in der Kreisliga A Koblenz. Das Trainerteam um Lars Johannsen musste dabei neben den Langzeitverletzten einzig auf Linksfuß Steven Gerstenberg verzichten. Im Tor begann Dennis Linde, die Viererkette bildeten Luca Mohr, Tobi Stein, Luca Karbaum und Yannick Rendgen. Im 4-1-4-1 spielte Marcel Smock im Mittelfeld auf der Achterposition, vor ihm agierten Robin Meyer, Tim Felber, Nenad Lazarevic und Alex Castillo Ballester sowie im Sturm Leon Hause. Der SVN hatte in Person von Lazarevic früh die erste gute Gelegenheit, welche der SC-Torhüter jedoch entschärfen konnte. Danach fanden die Werther nicht weiter zu ihrem Spiel und machten die Gäste mit vielen Fehlpässen stark. So kam Vallendar kurz vor der Pause zur verdienten Führung durch Velten (44.). In den weiteren Minuten vor der Halbzeit schwamm der SVN jetzt richtig und musste froh sein, dass Schlussmann Linde noch zwei weitere Tore verhindern konnte. Nach dem Seitenwechsel agierten die Blues – jetzt mit Christoph Lau und Neuzugang Leon Schütte – besser. Es blieb aber weiterhin eine sehr zerfahrene Partie aus Werther Sicht, Vallendar scheiterte mit Konterchancen erneut an Linde und der eigenen Fahrlässigkeit. So blieben die Hausherren im Spiel und schafften es nun, zu Strafraumszenen zu kommen. Vorwiegend über Standards, aber hin und wieder auch aus dem Spiel heraus. Und während Vallendar mit einem möglichen zweiten Treffer die Vorentscheidung mehrmals verpasst hatte, konnte Routinier „Ossi“ Lau eine Viertelstunde vor Schluss aus dem Getümmel heraus abschließen und den Ausgleich markieren (75.) – so ist dann nun mal Fußball. Noch zwei Mal wurde es brenzlig im Gästestrafraum, aber gar ein Siegtreffer für den SVN wäre an diesem Nachmittag gegen eine unter dem Strich klar bessere Vallendarer Mannschaft auch des Guten zu viel gewesen.

Am kommenden Wochenende gastiert die Erste Mannschaft am Sonntag um 14:30 Uhr auswärts bei der SG Spay. Die „Zwote“ spielt am gleichen Tag um 13:00 Uhr bei der Reserve des VfL Kesselheim. Schon am Samstagabend (18:30 Uhr) bestreiten die A-Junioren in der Bezirksliga ihre Auswärtsaufgabe bei der JSG Kannenbäcker in Höhr-Grenzhausen. Alle SVN-Teams freuen sich im Jahresendspurt auf die Unterstützung vieler Werther Zuschauerinnen und Zuschauer! Glück auf, SVN!

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