Dabei startete die Partie aus Sicht des SVN äußerst ungünstig. Nachdem beim Freitagstraining noch bis später Stunde in der Kabine über sehenswerte Eigentore gesprochen worden war, wollte sich wohl ein gewisser P. K. aus N. nachhaltig in Erinnerung rufen und in die SVN-Chroniken eingehen. Nach einer Viertelstunde traf er unnachahmlich ins eigene Netz – 0:1. Kategorie: Hier muss man dabei gewesen sein, sonst glaubt einem das keiner!
Als wenige Minuten später sogar das 0:2 fiel, herrschten zunächst lange Gesichter auf der Südspitze. Doch die Blues zeigten Moral. Zunächst verkürzte der gut aufgelegte Christopher Stein auf 1:2, ehe er nach einem Eckball auch den Ausgleich erzielte.
Noch vor der Pause drehte die Zwote die Partie komplett. Jannick Schemmer stieg nach einem Eckball von Ossi Lau am höchsten und köpfte den Ball unhaltbar in den Winkel. Da zahlen sich die vielen Stunden aus, die der technisch beschlagene Innenverteidiger in seinem Leben am Kopfballpendel absolviert hat. Und es sollte noch besser kommen: Yannik Sterle spielte seine Geschwindigkeit aus, umkurvte den gegnerischen Torhüter und schob zum 4:2 ein.
Im zweiten Spielabschnitt ließen die Blues nichts mehr anbrennen und schraubten das Ergebnis weiter in die Höhe. Carlo Schwaderlapp und Manuel Stein erhöhten, ehe der Schlusspunkt Tobias Janson vorbehalten war, der per Elfmeter zum 7:2-Endstand traf.
Für die Zwote geht es kommenden Sonntag um 11 Uhr in Filsen weiter.

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