Stehrle und Ferdinand treffen für die Blues

Am Samstagabend empfing die Dritte Mannschaft den SC Pfaffendorf II auf der Niederwerther Südspitze. Der Gast von der Höhe war mit einem Sieg und einer Niederlage in die neue Saison gestartet, während die Insulaner bei ihrem bislang einzigen Spiel gegen Simmern ein Unentschieden verbucht hatten. Wie bereits in der Vorwoche hütete mit Martin Jung ein gelernter Stürmer das Tor, da die SVN-Keeper momentan von Blessuren geplagt sind. Im Sturm feierte Benny Wiemer nach langer Verletzungspause sein Comeback im Seniorenbereich.

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SVN III – SC Pfaffendorf II 2:0 (1:0)

Stehrle und Ferdinand treffen für die Blues

Am Samstagabend empfing die Dritte Mannschaft den SC Pfaffendorf II auf der Niederwerther Südspitze. Der Gast von der Höhe war mit einem Sieg und einer Niederlage in die neue Saison gestartet, während die Insulaner bei ihrem bislang einzigen Spiel gegen Simmern ein Unentschieden verbucht hatten. Wie bereits in der Vorwoche hütete mit Martin Jung ein gelernter Stürmer das Tor, da die SVN-Keeper momentan von Blessuren geplagt sind. Im Sturm feierte Benny Wiemer nach langer Verletzungspause sein Comeback im Seniorenbereich.

Die Blau-Weißen begannen schwungvoll und erarbeiteten sich sofort zwei gute Möglichkeiten, die jedoch vorerst nicht in Zählbares umgemünzt werden konnten. Dann aber war es Youngster Yannick Stehrle, der nach toller Vorarbeit von Wiemer das frühe 1:0 für den SVN markieren konnte. Aus halb-rechter Position zimmerte er das Leder flach in die lange Ecke und ließ dem Pfaffendorfer Keeper somit nicht den Hauch einer Chance. Die Ereignisse überschlugen sich nun: Kaum war der Jubel verhallt, da war ein Verteidiger des SCP gezwungen, den ihm enteilten Wiemer mit einer Notbremse zu stoppen. Der ohnehin als „Richter Gnadenlos“ bekannte Schiedsrichter Ramm zückte sofort die rote Karte. Eine richtige Entscheidung. Trotz Überzahl gaben die Werther das Heft nun aus der Hand. Sie vernachlässigten die Zweikampfführung und ermöglichten es den Gästen zudem, über Standardsituationen in die Partie zu finden. Gefährlich wurde es in der ersten Halbzeit jedoch nicht vor dem Tor der Blues, Abwehr und Schlussmann waren auf dem Posten. Demnach stand es zur Pause folgerichtig 1:0. Der stark aufspielende Tim Hilden musste nach 45 Minuten verletzungsbedingt durch Oliver Schmengler ersetzt werden.

Die Pfaffendorfer legten in der zweiten Halbzeit los wie die Feuerwehr. Obwohl sie in Unterzahl agierten zeigten sie Biss und waren scheinbar keinesfalls gewillt, die Punkte freiwillig herzuschenken. Durch deren offensive Spielweise konnten sie sich zwar einerseits gute Chancen herausspielen, andererseits öffneten sich allerdings auch Räume für das gefürchtete Konterspiel des SVN III. Es entwickelte sich eine flotte Begegnung, die ab und an auch etwas hektisch wurde. In dieser Phase konnte kein Team seine Möglichkeiten nutzen. Richtig brenzlig wurde es nach einem Luftloch des Werther Liberos, Manndecker Thomas Schwarz bügelte den Fehler seines Abwehrchefs aber mit einer einwandfreien Grätsche wieder aus. Nur wenige Minuten später sorgten die Gäste erneut für Gefahr im Strafraum der 36er. Ein Angreifer des SCP traf mit seinem fulminanten Volleyschuss nur die Unterkante der Latte, von wo aus der Ball in Flipper-Manier wiederum auf die Torlinie (oder vielleicht auch dahinter) sprang und im Anschluss geklärt werden konnte. Ob das Leder drin war oder nicht, weiß nur der liebe Gott. Der Referee entschied in dieser Szene zugunsten der Insulaner. Kurz darauf konnten die Blau-Weißen einen ihrer vielversprechenden Konter endlich nutzen, um den Sack zu zumachen: Flügelflitzer „Rio“ Ferdinand wurde herrlich frei gespielt, fackelte nicht lange und schlenzte die Kugel aus knapp 16 Metern unhaltbar zum 2:0 in die Maschen. In der Schlussphase hätten die Gastgeber das Ergebnis noch deutlicher gestalten können, den stets bemühten Stürmern Remer und Hoffmann sollte jedoch an diesem Tag kein Treffer gegönnt sein. Somit blieb es am Ende beim nicht unverdienten Werther Sieg.

Fazit: Zwei Spiele, vier Punkte, kein Gegentor. Die Dritte Mannschaft hat einen guten Saisonstart hingelegt! Glückwunsch Jungs, weiter so!