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SV Niederwerth setzt Erfolgslauf fort – 4:1-Sieg über den FC Horchheim

Am vergangenen Sonntag war der SV Niederwerth beim FC Horchheim zu Gast. Vor den im Tabellenmittelfeld platzierten Schwarz-Weißen war die Urbas-Elf gewarnt, hatte man in der vergangenen Saison doch beide Duelle gegen den FC verloren. Nach zuletzt zwei knappen Erfolgen wollte der SVN nun den dritten Sieg in Serie einfahren und seinen positiven Lauf fortsetzen.

Zwischen den Pfosten begann Tim Klöckner. In der Defensive starteten Tobias Dott, Kapitän Tim Felber, Luca Karbaum und Yannik Rendgen. Im Mittelfeld sollten Fabian Klöckner, René Fuhr und Luca Mohr das Spiel gestalten und die zuletzt treffsicheren Angreifer Colin Klinkner, Leon Hause und Ismailla Sankareh in Szene setzen.

Die Niederwerther fanden auf dem schnellen Kunstrasenplatz sofort gut in die Partie, setzten sich in der gegnerischen Hälfte fest und überzeugten mit ansehnlichem Kombinationsfußball. Bereits in den ersten Minuten gelang es den Blues, gefährlich in den Strafraum vorzudringen, zunächst fehlte jedoch noch der entscheidende Abschluss.

Nach knapp einer Viertelstunde belohnte sich der SVN schließlich für seinen engagierten Beginn: Luca Karbaum schickte Yannik Rendgen auf der linken Außenbahn, der Ismailla Sankareh mit einem präzisen Steilpass bediente. Sankareh setzte sich gegen seinen Gegenspieler durch und lupfte den Ball über einen weiteren Horchheimer hinweg zu Colin Klinkner. Dieser nahm die Vorlage direkt und hämmerte den Ball aus rund 16 Metern volley in die Maschen. Ein sehenswerter Angriff, gekrönt von einem ebenso starken Abschluss – 1:0 für Niederwerth!

Die Führung gab den Insulanern zusätzliche Sicherheit. Wenig später leitete der stets sichere Rückhalt Tim Klöckner mit einer Faustabwehr nach einem Horchheimer Eckball einen schnellen Gegenangriff ein. Sankareh schickte erneut Klinkner auf die Reise, dessen Abschluss den gegnerischen Torhüter zu einer Parade zwang. Niederwerth blieb am Drücker, eroberte wichtige zweite Bälle und hielt den Gegner weiterhin tief in dessen eigener Hälfte.

In der 26. Minute fiel folgerichtig das 2:0. Nach einer Ecke von Luca Mohr über die linke Seite landete der Ball über Umwege hinter dem langen Pfosten bei Yannik Rendgen. Dieser nahm die Kugel mit dem ersten Kontakt sauber an und jagte sie im zweiten aus spitzem Winkel unter die Latte ins Kreuzeck. Ein technisch anspruchsvoller Abschluss, der die verdiente Führung weiter ausbaute.

Auch in der Folge blieb der SVN spielbestimmend und sorgte mit sehenswerten Kombinationen sowie gefährlichen Standardsituationen immer wieder für Unruhe im Horchheimer Strafraum. Leon Hause verfehlte das Tor mit einem Abschluss nur um Haaresbreite. Gleichzeitig präsentierte sich die Niederwerther Defensive aufmerksam und zweikampfstark und überzeugte nicht nur gegen den Ball, sondern auch mit einem souveränen Spielaufbau. So ging es mit einer verdienten 2:0-Führung in die Pause, die angesichts der Spielanteile und Torchancen durchaus noch höher hätte ausfallen können.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig am Spielgeschehen. Die Blues kontrollierten die Partie und waren dem dritten Treffer deutlich näher als die Gastgeber dem Anschlusstor. Knapp eine Stunde war gespielt, als die Vorentscheidung fiel: Fabian Klöckner spielte aus dem Mittelfeld einen präzisen Schnittstellenpass hinter die Horchheimer Abwehrkette. Leon Hause ließ den Ball geschickt für Ismailla Sankareh passieren, der mit viel Tempo in Richtung Tor startete, den herauskommenden Schlussmann umkurvte und souverän zum 3:0 einschob.

Nur wenig später bot sich Fabian Klöckner nach einer starken Kombination und einer Flanke von Hause die Gelegenheit, das Ergebnis weiter in die Höhe zu schrauben. Sein Kopfball fand jedoch im Horchheimer Torhüter seinen Meister. Wenige Minuten darauf machte es Klöckner besser: Nach einem Eckball scheiterte er zunächst am Schlussmann, reagierte beim Abpraller jedoch am schnellsten und versenkte den Ball im zweiten Versuch zum 4:0.

Die Gastgeber zeigten sich wenig später ebenfalls noch einmal gefährlich und verkürzten nach einem sehenswerten Spielzug auf 1:4. Als ein Horchheimer Angreifer kurze Zeit später frei zum Abschluss kommen wollte, verhinderte Tim Felber mit einer herausragenden Grätsche den möglichen zweiten Gegentreffer. Mehr ließ die Niederwerther Hintermannschaft allerdings nicht zu.

In der Schlussphase brachten die eingewechselten Robin Meyer, Kabiru Barjo, Leon Gäbler, Felix Klöckner und Oliver Keßelheim den Vorsprung souverän über die Zeit. Mit dem Schlusspfiff war der dritte Sieg in Folge perfekt. Gemeinsam mit den mitgereisten Anhängern, die erneut einen großen Teil der Zuschauerkulisse ausmachten, durfte sich die Mannschaft über drei weitere Punkte freuen.

Fazit: Der SV Niederwerth überzeugte mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, viel Spielfreude und sehenswerten Kombinationen. Auf dem schnellen Kunstrasenplatz präsentierten sich die Blues von Beginn an konzentriert, offensivfreudig und defensiv stabil. In Summe ein perfektes Auswärtsspiel! Der verdiente 4:1-Sieg ist damit nicht nur der dritte Erfolg in Serie, sondern auch ein weiterer Beleg für die positive Entwicklung der Mannschaft. Der Auswärtssieg wurde präsentiert von tecalor – dem Hersteller von innovativen Wärmepumpen und Lüftungssystemen.

Auch die Zweite Mannschaft des SV Niederwerth bleibt weiter in der Erfolgsspur. Bei den Sportfreunden Bad Ems II feierte die Reserve einen souveränen 7:0-Auswärtssieg und unterstrich damit einmal mehr ihre starke Form. Marcel Glomb traf doppelt, Manuel Stein, Carlo Schwaderlapp, Jannick Schemmer, Christopher Stein und Fabio Klein steuerten die weiteren Treffer bei.

Mit diesem deutlichen Erfolg sicherte sich das Team von Nico Hamann und Stephan Brinkmann bereits vorzeitig die Herbstmeisterschaft. Die Bilanz der Niederwerther ist dabei beeindruckend: 31 Punkte aus elf Spielen, zehn Siege in Folge und ein Torverhältnis von 55:7 sprechen eine klare Sprache. Eine herausragende Zwischenbilanz, die den bisherigen Saisonverlauf eindrucksvoll widerspiegelt und die starke Entwicklung der Mannschaft unterstreicht.