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1.Mannschaft

            andernach    

Spvgg Bendorf - SV Niederwerth

Sonntag, 04.03.2018, 14:30 Uhr

2.Mannschaft

              

BSC Güls - SV Niederwerth II

Sonntag, 04.03.2018, 14:30 Uhr

3.Mannschaft

              svn           

Spvgg Bendorf III - SV Niederwerth III

Sonntag, 04.03.2018, 11:00 Uhr

Frauen

        svn         

SG Buchholz - SV Niederwerth

Sonntag, 18.03.2018, 14:30 Uhr



Zwote“ unterliegt in Arzheim, schafft in Spay aber die sofortige Trendwende

Englische Woche war angesagt für die Jungs von Coach Sebastian Luckei. Nach dem fulminanten Derbysieg gegen den SV Weitersburg II stand unter der Woche zunächst das Gastspiel beim FC Arzheim auf dem Programm, bevor der Weg dann am Sonntag nach Spay führte.


In Arzheim war man natürlich gewillt, den bislang ungeschlagenen Saisonstart weiter auszubauen, wollte gleichsam aber den Gegner nicht unterschätzen, der bis dato erst 3 Spiele absolviert hatte. Der Spielverlauf ist schnell erzählt, denn die Blues kamen bei einem unangenehmen Gegner auf einem noch unangenehmeren Platz zu keinem Zeitpunkt so richtig in die Partie und erwischten einen sehr schlechten Tag. Zur Halbzeit stand es bereits 3:0 für die Hausherren. Nach dem Seitenwechsel kamen die Jungs vom Werth dann schwungvoll aus der Kabine und konnten auch prompt durch Vincenso Calamusa den 3:1 Anschlusstreffer erzielen. Die Freude darüber hielt jedoch nicht allzu lange an, da man praktisch im direkten Gegenzug das 4:1 hinnehmen musste. Im restlichen Verlauf der zweiten Hälfte verlagerten die Blau-Weißen zwar das Spielgeschehen mehr und mehr in die Arzheimer Hälfte, kamen aber nur selten durch die stark verteidigende Defensive der Heimmannschaft hindurch und mussten somit im Endeffekt die erste Saisonniederlage einstecken.
Nun galt es, nicht die Köpfe hängen zu lassen und nur wenige Tage später in Spay nach dem Motto „Mund abbutze un weiter!“ die passende Antwort zu geben. Im Torwartkarussel der letzten Wochen feierte mit Andreas Ohlef der nächste Schnapper sein Debüt zwischen den blau-weißen Pfosten. Davor agierten in der 5er-Kette Manuel Stein, Christian Ohlef und Tobias Stein innen, sowie Michael Herzig und Dennis Kesselheim als Außenverteidiger. Im zentralen Mittelfeld spielten Björn Bähner und Claus Weichert, während Oliver Schmengler und Sergje Mertin als offensive Außenspieler für Tempo sorgen sollten, um die Sturmspitze Vincenso Calamusa bestmöglich in Szene zu setzen.
Es entwickelte sich von vorne herein eine Begegnung, die mehr von Taktik und Zweikämpfen im Mittelfeld geprägt war, als dass es in den beiden Strafräumen brennen würde. Der Schiedsrichter hatte an diesem Morgen mehr als genug die Möglichkeit, seine Schiri-Pfeife ordentlich durchzupusten. Aus diesem Grund musste der Spayer Coach auch schon nach einer guten halben Stunde seinen Spielführer vom Platz nehmen, der sich nach seiner gelben Karte dennoch zwei weitere Fouls leistete und nur von Glück sagen konnte, dass er den Platz noch durch eine Auswechslung verlassen durfte.
Der SVN konnte zu dem Zeitpunkt nach und nach das Spielgeschehen übernehmen und sich dann in der 35. Minute auch dafür belohnen. Über die rechte Seite wurde Björn Bähner auf die Reise geschickt. Bähner behielt auf Außen den Überblick, sah am langen Pfosten den heraneilenden Oliver Schmengler und bediente ihn mit einem einwandfreien Diagonalball, welchen „Pio“ Schmengler dann aus kurzer Distanz ohne Mühen in die Maschen feuerte. Mit der 0-1 Führung im Rücken ging es dann auch in die Halbzeitpause. Im zweiten Durchgang waren die Jungs aus Spay dann gefordert, den Offensivdruck zu erhöhen, was den Blues natürlich im Gegenzug auch einige Räume zum Kontern gab. Beides sollte aber nicht wirklich gelingen: Die Gastgeber rannten zwar an, jedoch hatte die souveräne Werther Defensive in den entscheidenden Zweikämpfen stets die Oberhand, sodass der blau-weiße Schlussmann Andreas „die Katze“ Ohlef selten die Dehnbarkeit seines hautengen Torwarttrikots unter Beweis stellen musste. Dennoch blieb es bis zuletzt spannend, da es die Sechsunddreißiger schlichtweg verpassten, einen Konter entscheidend zu Ende zu spielen und den berühmten Sack zuzumachen. Oftmals kam der letzte Pass nicht an oder es wurde der Ball auf dem Weg in den 16er doch noch irgendwie verloren. Die beste Gelegenheit hatte rund 10 Minuten vor dem Schlusspfiff der eingewechselte Tim-Frederick Gotthard, der aus spitzem Winkel nur das Außennetz traf. Anbrennen sollte jedoch nichts mehr und die Erleichterung war groß, als der Unparteiische dann endlich abpfiff und den knappen, aber verdienten 0-1 Auswärtssieg für die Luckei-Elf besiegelte. Die perfekte Antwort auf die Niederlage in Arzheim! Weiter geht’s für die Blues am kommenden Sonntag, den 01.10.2017 um 11 Uhr mit dem nächsten „Knallerspiel“ auf der Südspitze. Mit der zweiten Mannschaft vom FV Rübenach gastiert der Tabellendritte beim Tabellenzweiten, oder auch die beste Auswärtsmannschaft bei der besten Heimmanschaft! Perfekte Vorzeichen für eine hochspannende Begegnung „auf’m Kopp“, bei der sich beide Mannschaft sicherlich nichts schenken werden!